BildDatenEhrungen
Kapellmeister, Komponist, Musiker (Klavier)

geboren am 09.04.1898 in Wien
gestorben am 16.03.1970 in Wien
beerdigt in Wien auf dem Zentralfriedhof, Ehrenhain Kulturschaffender, Gruppe 40, Nummer 25

Goldenes Verdienstzeichen der Stadt Wien
Goldener Rathausmann
Goldener Wiener
Ehrenplakette der Vereinigung Das Wiener Lied
Hut vom lieben Augustin
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Biographie

Als sich meine Familie 1956 um eine Tochter vergrössert hatte, war mein Glück eine grössere Wohnung zu finden wahr geworden.

Und es stellte sich heraus, dass dort einige bekannte Namen zu finden waren: Wand an Wand – Prof. Fritz Nidetzky / Sänger, Kammersänger, oberhalb DDr. Günther Nenning, der Schriftsteller und zu früh verstorbene ORF-Redakteur Claus Gatterer unter uns der Publizist Dr. Bruno Frei und drei Stockwerke tiefer der Musiker und Komponist Josef Fiedler mit seiner Familie.

Ich kannte ihn ja schon lange, aber durch diesen „Glücksfall“ vertiefte sich unsere Bekannt- zu einer Freundschaft, die bis zum Tode des Pepi andauern sollte.

Josef Fiedler ist am 9.4.1898 geboren, in Wien selbstredend. Ihn zogs immer zur Musik. Nach der Volksschule besuchte er das Realgymnasium, maturierte 1916, zog als Reserveoffizier in den Weltkrieg No. I, kam schwer verwundet ins kleine Österreich zurück und wurde 1918 ausübender Musiker.

Mit seiner „Sonora-Band“ bereiste er die ganze Welt und spielte überall wo es Geld zu verdienen gab. In dieser Kapelle reiste ein gewisser Hugo Placheta mit, der Vater des Dr. Günther Placheta, den wir besser kennen unter seinem Künstlernamen: Günther Philipp. Und auch der Pepi begann „Noten zu schreiben“: im Andenken an die Reisen „Träumerei in Andalusien“ und als er dann bei Karl Föderl in der „Boheme-Bar“ gelandet war, fand der Pepi den „Joschi“, es war der Textautor Josef Petrak.

Es war eine „ideale Symbiose“: „Mein’ Herz, das ist ein Bilderbuch vom alten Wien”, ”Wia i so alt war wie du“, „Wenn ein Wiener verliebt ist“, „Der Walzer für Verliebte“, „Es ist a alte G’schicht“, „Die Frau Sacher“, „Wenn du an Wien denkst, dann denk auch an mich“, „Das Reserl von Wien“, „Wie Böhmen noch hei Österreich war“ u.v.a. mehr war von diesen beiden Künstlern.

Musik und Text zum Film „1. April 2000“ auch von Fiedler-Petrak und nicht zu vergessen, das langjährige Gastspiel des Pepi im Kaffee Schmid Hansl in der Schulgasse,

Der Schmid Hansl und der Pepi hatten dort das richtige Platzerl für diejenigen, die sich an der Wiener Musik, am Wiener Lied, delektieren wollten.

Dort hat der Fiedler g’spielt, so lang, bis ihn ein Augenleiden zwang den Nachtberuf, der bestimmt kein leichter war und ist, aufzugeben. Mehr als 500 Kompositionen hat er geschaffen.

Am 16. März 1970 hat mich seine Frau Therese hinunter geholt zum Abschied nehmen für immer.

„Der Tod, der jedes Menschen Auge bricht, lehrt uns wohl scheiden, vergessen nicht“, steht auf seiner Todesanzeige.

Wenn’s nach mir geht, so sollen der Pepi und seine Freunde nie vergessen werden.

Text von Emmerich Arleth

Curriculum vitae
Biographie, von seiner Frau Susanne verfasst
Liederliste
Singles
JahrLandLabelInterpretTitel
AAmadeo ‎ AVRS 21 173Heinz ConradsWie Böhmen noch bei Österreich war / Wie der Radetzky noch ein Gfreiter war
Brief Fiedler an Wochenschau vom 13.02.1968
Bockkeller am 01.04.2000
Mein Herz das ist ein Bilderbuch
Sendung vom 06.01.1956
Sendung vom 15.03.1968
Sendung vom 03.04.1977
Sendung vom 09.04.1983
Sendung vom 02.04.1988
Sendung vom 14.04.1998
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