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Musiker (Klavier), Produzent, Verleger

geboren am 14.03.1960 in Salzburg

Biographie

Die musikalische Präsenz Salzburgs ist leider fast ausschließlich auf seine glorreiche Vergangenheit zurückzuführen. Aber immerhin gibt es einen Lichtblick, der die fehlende Szene ersetzt.

Dieser Lichtblick heißt Dr. Edgar PELZ und ist am 14.03.1960 in der Stadt Salzburg zur Welt gekommen. Sicherlich sehr von seinen Eltern geprägt (der Vater war Jazzpianist und die Mutter ausgebildete Opernsängerin), erhält er schon mit 6 Jahren klassischen Klavierunterricht. Im Laufe der Zeit verbraucht er zwar sechs Lehrer(innen), aber 1966 spielt Edgar bereits in der Trachtenmusikkapelle die kleine Marschtrommel. Mit 10 Jahren erhält er dann Unterricht am Schlagzeug und ist bereits Mitbegründer des EDELWEISS-TRIO’s. Eigentlich hat sich diese Gruppe aus einer Burschenschar, die gemeinsam Fußball spielte und ab und zu miteinander musizierte, ergeben. Edgar hat sich mittlerweile auch Gitarre und Akkordeon selbst angeeignet und als Anlage diente ihnen ein altes Radio. Die Buben spielten auf Familienfesten und Seniorennachmittagen und waren recht erfolgreich. Nach und nach erwirtschafteten sie sich eine richtige Anlage und 1974 entstand daraus seine erste Sechs-Mann-Band, die CONDORS. Die Band spielte schon recht professionell und lag eigentlich in ständigem Wettstreit mit einer regionalen Konkurrenzband, den Domingos. 1979 hatten sich dann eigentlich beide Gruppen intern aufgebraucht und so fusionierte sie Edgar zu den CD’s. Und jetzt wurde es ernst mit der Musik und alle Musiker waren bereits echte Profis. Es wurde viermal wöchentlich gespielt und es gab Engagements wie z.B. am Presseball in Augsburg.

Edgar verlor aber dabei auch seine Ausbildung nicht aus den Augen. Am 17.01.1985 promovierte der Jus Student und im März 1985 übernahm er, während seines Gerichtsjahres, die elterliche Gitterfabrik.

1986  gründete Edgar mit Karl Pauser die PP SHOW BAND, mit der Auftritte mit Roland Kaiser, Ralf Siegel oder Richard Österreicher (bei der Edgar’s Show-Band der Hauptact war) eigentlich schon Alltag waren.

1987  tat Edgar Pelz dann den Schritt zum zweiten musikalischen Standbein: er beteiligte sich am Salzburger Label TONORA RECORDS. Noch im selben Jahr führte er seine neue Firma auf die größte Musikmesse Europa’s, auf die MIDEM in Nizza, wo er seither regelmäßig vertreten ist.

1989  wird aus seiner Show-Band das ORCHESTER EDGAR PELZ, das in dieser Form noch heute existiert. Zahlreiche Plattenaufnahmen mit fast 80 % eigener Kompositionen, die auch regelmäßig im Rundfunk gespielt werden, belegen die Klasse dieses Orchesters.

1990  übernimmt Edgar seine Plattenfirma zur Gänze und so entsteht TONSA RECORDS. Das rührige, offene und zielstrebige Management Edgar’s hat sich mittlerweile bestens bewährt, denn heute umfasst die Firma neben dem Label auch einen Musikverlag, die Produktion, einen eigenen Vertrieb, ein Künstlermanagement und eine Agentur, wobei ein eigener Außendienst installiert wurde, der neben Österreich auch Deutschland und die Schweiz abdeckt. In Deutschland gibt es mittlerweile auch eine eigene Firma – TONSA Deutschland. Im Studio, in dem mit 24 Spuren aufgenommen wird, entstehen laufend neue CD’s, sodass im Vertriebsprogramm ca. 1000 Tonträger aus der eigenen Produktion stehen. Zahlreiche internationale Stars, wie etwa Tina Rainford oder Russell stehen bei ihm unter Vertrag, wiewohl Edgar ein ganz besonderer Förderer österreichischer Talente ist. Aber gerade durch internationale Künstler ist eine Förderung der heimischen Szene möglich, weil dadurch Auftritte im Rampenlicht stattfinden und ein gewisses Maß an Professionalität vermittelt wird. Und auch diese Auftritte werden von Edgar organisiert, wie z.B. jährliche Maifeste, Country Festivals etc.

Und damit sind wir wieder beim Anfang der Geschichte: Es tut sich wieder was in Salzburg und der Lichtblick ist gar nicht so klein. Und gerade deshalb wünschen wir Edgar Pelz und seinem Team weiterhin steigenden Erfolg und dass ihm weiterhin die österreichische Musikszene so am Herzen liegt.

Robert Wiaderni
nach einem Gespräch mit Edgar Pelz
Mitte 1994

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