Hanns ELIN

Hanns ELIN

Komponist

eigentlicher Name: Johannes Jelinek

geboren am 05.12.1901 in Wien
gestorben am 27.01.1969 in Wien
beerdigt in Wien auf dem Zentralfriedhof im Ehrenhain (Gruppe 40, Nummer 22)

1932  John-Hubbard-Preis
1947  Preis der Stadt Wien für Musik
1966  Großer Österreichischer Staatspreis für Musik

Dieser Mann hatte „zwei Seelen in seiner Brust“, durch sein Studium bei Alban Berg kam er mit den 12 Tonschöpfungen in Berührung und beschäftigte sich damit. Konnte jedoch davon kaum sein Leben fristen und verdiente sich sein Brot mit Barmusik und Unterhaltung als Hanns Elin. Zeitweilig sogar als „Greissler“, so schwer waren die Zeiten für die E-Musik, besonders die „Zwölftöner“. Er war anonym als Mitarbeiter bei den Tonfilmen „Schrammeln“, „Operette“, „Wiener Mädeln“ tätig, erst nach 1945 erhielt er z.B. den österreichischen Staatspreis für Musik.

Im Ehrenhain Gruppe 40 am Zentralfriedhof liegt er, nicht weit von meines Vaters Grab.

Text von Emmerich Arleth

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