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Kapellmeister, Komponist

geboren am 04.11.1926 in Wien

Goldenes Ehrenzeichen des Verbandes der Amateurmusiker Österreichs
1992 Silbernes Verdienstzeichen des Landes Wien
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Herbert Ober, geboren 1926, Komponist, staatl. geprüfter Kapellmeister, besuchte das Gymnasium mit abschließender Matura, seit 1938 Klavierschüler, war 1944/1945 bei der Wehrmacht, wo er schon Feiern musikalisch betreute und mit eigenen Kompositionen in Erscheinung trat. Nach Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft war er 1947 bis 1951 Student an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien (Musikhochschule) in den Fächern Musiktheorie, Instrumentenkunde, Musikgeschichte, Klavier und Kapellmeisterschule. Seine Lehrer waren Hofrat Prof. Josef Marx, Prof. Alfred Uhl und Prof. Hans Swarowsky. Die künstlerische Reifeprüfung legte er 1951 mit „vorzüglichem Erfolg“ ab. Anschließend war er Gelegenheitsmusiker, Chorleiter und Klavierbegleiter des Arbeitersängerbundes und des Chores der Kästner Landsmannschaft, Leiter, Arrangeur und Klavierbegleiter des „Lyriker Quartettes“ (Gesangquartett). In diesen Jahren waren die ersten öffentlichen Aufführungen von eigenen Kompositionen, 1961 erfolgte die erste Drucklegung von eigenen Werken (Zithermusik). Hauptberuflich war er Angestellter der Pensionsversicherungsanstalt. Musik war jedoch immer seine Berufung und seine Frau Edeltraud, Musiklehrerin und Sologitarristin, bestärkte ihn darin.

Seit 1978 stand seine Tätigkeit als Komponist unter dem Motto „Melodie ist Trumpf“. Er hat eine Vorliebe für Chor- und Zithermusik, schreibt aber auch für großes Orchester, Blasorchester, Schrammelquartett etc. Es entstanden Werke der gehobenen Unterhaltungsmusik, vereinzelt auch Werke der E-Musik. Seine Palette reicht von der Motette bis zum Wienerlied, Schlager und zur volkstümlichen Musik. Es gab zahlreiche öffentliche und Rundfunk-Aufführungen durch namhafte Interpreten, wie Wiener Männergesang-Verein, Chorvereinigung Jung Wien, Wiener Lehrer a-cappella Chor, Tonkünstlerorchester, Gardemusik Wien, Stadtmusik Wien, Zitherorchester, Schrammelquartette, Heinz Conrads, Emmy Denk, Günther Frank, Walter Heider, Ossy Kolmann etc.

Von Herbert Ober gibt es Rundfunkaufnahmen, Schallplattenaufnahmen, Drucklegung durch Musikverlage, Artikel über ihn als Komponist in Bezirkszeitungen und großen Tageszeitungen (Kurier, Kronen-Zeitung). Am bekanntesten wurde er durch seine Initiative für eine „Wiener Landeshymne“, da Wien als einziges Bundesland keine eigene Hymne besitzt. Seine Kantate „Hymnus auf Wien“ (Worte: Walter Bäck), aus der ein Lied als Vorschlag für eine Wiener Landeshymne gilt, wurde zahlreich aufgeführt, darunter 1982 vorn Wiener Männergesang-Verein und Tonkünstlerorchester, 1983 durch 2500 Musiker (45 Blasmusikkapellen) auf dem Wiener Rathausplatz, 1983 und 1984 von der Chorvereinigung „Jung Wien“. Vom Verlag sind bereits 25.000 Liedblätter der Wiener Volkshymne an die Wiener Bevölkerung und Wiener Schuljugend verteilt. Der Hymnus auf Wien wurde ein fester Bestandteil bei den Wiener Festwochen und beim Bezirksjugendsingen. Es ist zu hoffen, dass der Wiener Gemeinderat diese Volkshymne bald zur offiziellen „Wiener Landeshymne“ erhebt.

Herbert Ober hat vor, noch viele Werke zu schaffen und seine Melodienfreudigkeit mit moderner Harmonik und zeitgemäßem Rhythmus zu verbinden. Er entwickelt seinen eigenen Stil weiter und so entstand das Kurz-Musical „Flora“, das bereits in diese Richtung weist.

A Löwe frißt ka Schokolad
Der Durst macht erst das Trinken schön
Die verflixte Schüchternheit
Flott und frei
Hoch die Pußta
Horch, das ist ein Lied aus Wien
Hymnus auf Wien
Im Böhmerwald
Immer voran
In Wien mußt du gewesen sein
Jägerzeil’n Tanz
Nostalgisches Menuett
Sehnsuchtsmelodie
Zärtliche Worte
Brief an Arleth vom 07.11.1996
Kulturvereinigung Forum 21 am 08.06.1982
Serenade in Heiligenstadt am 10.06.1982
Kulturvereinigung Forum 21 am 24.05.1983
Seniorenwoche 1984
Wiener Musik-Sommer 1985
Zitherklub Donaustadt am 11.04.1987
1000 Jahre Ostarrichi
Pfarre Gatterhölzl am 10.05.2000
Die Volksmusik
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