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Gesang, Komiker, Schauspiel

bürgerlicher Name: Friedrich Arnold Heinrich Jeschke

geboren am 06.01.1891 in Wien
gestorben am 24.02.1961 in Wien
beerdigt in einem ehrenhalber gewidmetem Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof (33A-1-30)

1960 Ehrenmedaille der Stadt Wien in Silber
1986 Fritz-Imhoff-Park im 6. Wiener Gemeindebezirk
Gedenktafel am Habig-Hof in Wien 4., Wiedner Hauptstraße 15-17
BiographieDiscographieFilmographieSendungenPresse

Die Filme „Maskerade „mit der großen Paula Wessely und “Wiener Mädel “ sind Gott sei Dank noch immer zu sehen.

In den von Willy Forst inszenierten und selbst (in „Wiener Mädel“) mitgespielten Tonfilmen, war Fritz Imhoff dabei. Es ist immer wieder eine Freude ihn zu sehen und seine Stimme zu hören.

Die Familienchronik wurde bereits von mir „die Herren Jeschke“ geschildert, sein älterer Bruder Karl (5.12.1889 – 1.7.1952) war Facharzt-Dermatologe geworden und blieb beim Hamen Jeschke.

Die „Fama“ sagt, dass Fritz seinen Künstlernamen seinem Vater verdanke ,denn der meinte, als ihm sein Sohn eröffnete Künstler zu werden, da werde er wohl nur IM HOF auftreten können.

Nun – 16.684 Auftritte in den verschiedensten Rollen im Theater, 3.048 Soloengagements, 215 Radiosendungen, 173 Filme und 40 Fernsehauftritte hätten sicherlich den Vater vom Erfolg seines Fritz IMHOFF überzeugt.

Der Beginn der Laufbahn war 1911 in Troppau. Nicht weit von den Engagements seines jüngeren Bruders Ernst Arnold.

So lese ich in den Lebensberichten der beiden Brüder, die Mutter war in der Eisenbahn der k.u.k. österr. Staatsbahnen bereits bei den Schaffnern so bekannt, dass sie gefragt wurde, „Fahren sie heute zum Fritz oder zum Ernst ?“ und sje hätte dadurch beigetragen das Defizit der Bahnen wesentlich zu mindern!

Fritz Imhoff spielte, wie es in früheren Zeiten so war, alles „was zu spielen möglich war“. Tenor in der Operette, Opernfach in Brünn, Baden bei Wien und 1919 bei den damals Vereinigten Operettenbühnen Raimundtheater und Theater an der Wien.

In der“Czardasfürstin“, der“Lustigen Witwe“, in”Wiener Blut“, der „Fledermaus“ (hier spielte er den Frosch), im „Dreimäderlhaus“ war er mit Richard Tauber als „Schubert“ und Fritz, als Vater Tschöll auf Tournee im In- und Ausland. Ebenso im „Land des Lächelns“. Persönlich kennen und schätzen lernte ich ihn im Jahre 1938, er war damals in der Revuebühne Femina tätig.

Diese Kleinkunstbühne war so etwas wie eine „kleine Insel“ im „Sturm“ der kommenden Jahre. Sie befand sich Ecke Johannesgasse-Kärtnerstrasse, wurde im Krieg ausgebombt und nicht mehr wiederaufgebaut. Eingang war Johannesgasse 1.

Der junge, frischgebackene Dr. jur. Peter Wehle war der Textautor, Johannes Heesters, Louis Soldan,Tibor von Halmay, Karl Kalwoda, Fritz Puchstein, die Damen Lotte Wojowsky, Minja Petja (heute seit vielen Jahren mit Franz Zelwecker verheiratet) und Herta Mayen erfreuten die Zuschauer, mit Franzi Thurners gekonnter Musik, auch meine Vater war dabei.

Zwischen den Nachmittags- und den Abendvorstellungen, die es damals Sonntags gab, unterhielt Fritz Imhoff seine Kollegen mit seinem Mutterwitz, er war ein fröhlicher, kein lustiger Mann, meinte seine Krau Huberta einmal zu mir.

Wie oft durfte ich ihn dann am Raimundtheater erleben?

Auch hier war er es wieder, der, wie zu Femina-Zeiten, meinen Vater ans Raimundtheater empfahl. Von 1945 bis 1948 leitete Fritz Imhoff die Bühne als künstlerischer Direktor.

Da gibt es ein Bild von ihm in der Rolle des „Fidelen Bauer“. Imhoff war der erste „Bockerer“ in der „Skala“, das Theater gibt es auch nicht mehr und Karl Paryla, der den verrückten „Hitler“ spielte, ist leider auch nicht mehr unter uns.

Am 6. Jänner 1961 feierten wir im ausverkauften Konzerthaussaal den 70. Geburtstag und das 50jährige Bühnenjubiläum Fritz Imhoffs. Was in Wien Rang und Namen hatte war für ihn da. War er doch auch Freund und Mensch, neben seiner großen Künstlerschaft

Der 24. Februar 1961 war der Tag, an dem er von der „Bühne des Lebens“ abberufen wurde.

Ich durfte ihm und seinem Bruder DU sagen – Danke dafür !

Text von Emmerich Arleth

Schellacks

Fritz Imhoff - Schellacks

JahrLandLabelInterpretTitel
19--AColumbia DV 1428Fritz ImhoffLokale Ausdrücke / Ja wenn der Regen lauter Gumpoldskirchner wär
1924DGrammophon 20143Fritz ImhoffGrüß mir mein Wien / Komm Zigany
1924DPolydor B42104Fritz ImhoffKomm mit nach Varasdin / Ich möchte träumen von dir, mein Rucikam
EP

Fritz Imhoff - EP

JahrLandLabelInterpretTitel
19--AViennaphon 1517V.A.Der alte Sünder
10 LP

Fritz Imhoff - 10" LP

JahrLandLabelInterpretTitel
19--NLPhilips P 10139 RV.A.Grinzing
12 LP's

Fritz Imhoff - 12" LP's

JahrLandLabelInterpretTitel
19--AColumbia 2E 052-33116V.A.I bin a echter Weaner
19--AEMI Columbia 62 932V.A.I bin a echter Weaner
19--DOdeon 1C 148-45347/48M (2LP)V.A.Meister des Humors - "Das ist doch mal was anderes"
19--APreiser Rec. 34521V.A.Altmeister des Humors, 2. Folge
19--APreiser Rec. PR 9831V.A.Wiener Lieblinge von Seinerzeit
1958DDt. Grammophon Ges. 43 032 LPMSV.A.Jedermann - Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes
1974APhilips 6641 216 (2LP)V.A.Radiolieblinge von Gestern
1984AORF 120 790V.A.Hallo, Hallo! Hier Radio Wien!
CD's

Fritz Imhoff - CD's

JahrLandLabelInterpretTitel
19--DDeutsche Grammophon 439 268-2V.A.Jedermann
19--DFNM Falcon Neue Medien DCD22061MV.A.Ein Münchner im Himmel … und andere Kostbarkeiten
2001DBear Family Rec. BCD 16592 AHV.A.Die zwanziger Jahre
2006PCafé Records CAF 800168V.A.Café Vienna
1921: Der Klub der Dicken
1921: Villa Daheim!
1933: Die Tochter des Regiments
1934: Frühjahrsparade
1934: Maskerade
1934: Nocturno
1934: Ein Sonntag im Sommer in Wien
1934: Die Töchter ihrer Exzellenz
1935: Alles für die Firma
1935: Es flüstert die Liebe
1935: Eva
1935: Die Fahrt in die Jugend
1935: Henker, Frauen und Soldaten
1935: Ich liebe alle Frauen
1935: Im weißen Rößl
1935: Der Kosak und die Nachtigall
1935: Letzte Liebe
1935: Vorstadtvariete
1935: Episode
1936: Katharina die Letzte
1936: Die Leuchter des Kaisers
1936: Lumpacivagabundus
1936: Opernring
1936: Der Postillon von Lonjumeau
1936: Die Puppenfee
1936: Rendezvous in Wien
1936: Silhouetten
1936: Wo die Lerche singt
1937: Millionäre
1937: Musik für dich
1937: Romanze
1937: Zauber der Bohème
1938: Rote Rosen – blaue Adria
1938: Kleines Bezirksgericht
1939: Hotel Sacher
1939: Leinen aus Irland
1939: Liebe streng verboten
1939: Mutterliebe
1939: Unsterblicher Walzer
1940: Wiener G’schichten
1941: Liebe ist zollfrei
1941: Wir bitten zum Tanz
1942: Die heimliche Gräfin
1942: Wen die Götter lieben
1942: Wiener Blut
1943: Reisebekanntschaft
1943: Schwarz auf Weiß
1943: Der weiße Traum
1943: Zwei glückliche Menschen
1944: Schrammeln
1945: Wie ein Dieb in der Nacht
1946: Praterbuben
1947: Singende Engel
1947: Wiener Melodien
1947: Am Ende der Welt
1948: Der Herr Kanzleirat
1948: Der himmlische Walzer
1948: Kleine Melodie aus Wien
1948: Ein Mann gehört ins Haus
1948: The Mozart Story
1949: Höllische Liebe
1949: Wiener Mädeln
1950: Cordula
1950: Gruß und Kuß aus der Wachau
1950: Jetzt schlägt’s 13 (Es schlägt 13)
1950: Das vierte Gebot
1951: Der alte Sünder
1951: Die Dubarry
1951: Ruf aus dem Äther
1951: Tanz ins Glück
1951: Verklungenes Wien
1951: Wenn eine Wienerin Walzer tanzt
1951: Wiener Walzer
1951: Stadtpark
1952: 1. April 2000
1952: Das kann jedem passieren
1952: Saison in Salzburg
1952: Knall und Fall als Hochstapler
1952: Hannerl: Ich tanze mit Dir in den Himmel hinein
1953: Du bist die Welt für mich
1953: Einmal keine Sorgen haben
1953: Der Feldherrnhügel
1953: Franz Schubert – Ein Leben in zwei Sätzen
1953: Die fünf Karnickel
1953: Heute nacht passiert’s
1953: Der Verschwender
1953: Fiakermilli – Liebling von Wien – Die Fiakermilli
1953: Lavendel
1954: Große Starparade
1954: König der Manege
1955: Die Deutschmeister
1955: Drei Männer im Schnee
1955: Die Drei von der Tankstelle
1955: Zwei Herzen und ein Thron
1956: …und wer küßt mich?
1956: Lumpazivagabundus
1956: Meine Tante, deine Tante
1956: Le chemin du paradis
1957: Das Schloß in Tirol
1957: Wenn die Bombe platzt
1958: Liebe, Mädchen und Soldaten
1959: Gitarren klingen leise durch die Nacht
1959: Auf allen Straßen
1960: Der brave Soldat Schwejk
Sendung vom 23.12.1968
Sendung November 1970
Sendung vom 19.01.1971
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