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Gesang, Komponist, Musiker (Harmonika), Textautor

Vater von Erich Zib

geboren am 08.09.1924 in Wien
gestorben am 29.07.2006 in Wien
beerdigt in Wien auf dem Friedhof Simmering (Teil E, Gruppe 15, Reihe 12, Nummer 6)

Biographieeinige LiederPresse

Geboren am 8.9.1924 in Wien, gestorben am 29.7.2006 in Wien

Eltern: Franz Josef Zib (9.2.1892- 16.12.1955) und Maria Zib, geb. Woldan, (6.8.1897- 20.12.1983)

Verheiratet seit 31.12.1946 mit Erika Zib, geborene Reichel, 25.6.1921 Dresden, gest. 23.1.2011 Wien

2 Söhne: Franz Zib, geb. 7.3.1950, gelernter Tischler

Erich Zib, geb. 20.10.1951, gelernter EH Kaufmann, später Musiker

Franz (Karl) Zib wuchs in Wien- Simmering, Ehamgasse 8, Stg. 3., Tür 2 auf, lernte wie sein Vater Eisengießer und Former, wohnte zuerst mit Frau und 2 Kinder in der elterlichen Zimmer- Küche Wohnung, bevor er 1955 die Gemeindewohnung in Wien- Favoriten bekommen hat. Nach dem qualvollen Tod seines Vaters an Staublunge versuchte er andere Wege zu gehen. Der Weg war geteilt zwischen Zeiten als Hilfsarbeiter und Heurigenmusiker, wobei er ständig die Arbeitsstellen wechselte. Zuletzt war er von 6.4.1977 bis zur Pensionierung am 31.5.1984 als Lagerarbeiter bei der Fa. Wertheim tätig.

Folgende musikalische Tätigkeiten als Berufsmusiker sind mit Zeugnissen belegt:

1.12.1972- 28.2.1974 Musiker beim Grinzinger Hauermandl

7.4.-3.5.1975 Musiker in Grinzing „Das alte Haus“

11.6.-24.8.1975 Musiker beim Heurigen Ing. Franz Mayer (Mayer am Pfarrplatz)

12.9.75- 4.4.1976 Musiker beim Heurigen Rode, Grinzing

1985 Franz Zib mit Kontragitarristen

1985 Franz Zib mit Kontragitarristen

Begonnen hat Franz Zib, dessen Mutter mit Begeisterung Wienerlieder gesungen hat, bereits als Jugendlicher mit dem Harmonikaspiel. Zuerst hat er das normale Tastenakkordeon gespielt, dass ihm aber im Krieg gestohlen wurde. Dann hat er zur Wiener Knopfharmonika gewechselt. Nach dem Krieg begann er als nebenberuflicher Musiker im Raum Guntramsdorf (Heuriger Baumgartner-Schimmelwirt) und Gumpoldskirchen zu musizieren. Eine Zeit lang spielte er mit der Dudlerin Poldi Debljak und mit vielen anderen Kollegen, dessen Namen großteils verloren gegangen sind (einige hätte ich in Erinnerung – Joschi Plank, Geige, Schöberl, Geige – mit ihm hat er im Hauermandl gespielt, Emmerich Kelca, Geige u.v.a.).
Leider hat er immer wieder Phasen gehabt, wo er mit Gott und der Welt gestritten hat. Das war auch der Grund, warum er so oft seine Firmen, aber auch seine musikalischen Partner wechselte. Nach seiner Pensionierung war er aber viele Jahre Musiker beim Heurigen Franz Ruckenbauer, Wien-Grinzing, wo er mit Emmerich Kelca aufgetreten ist.

1999 im Pensionistenklub

1999 im Pensionistenklub

Franz Zib war beliebt und bekannt durch ein enormes Musikprogramm und er hat mich bis zuletzt immer wieder mit Liedern überrascht, die ich noch nie gehört habe. Er konnte stundenlang Gstanzeln singen, die er auf den Anlass anpasste und kaum jemand konnte ahnen, dass dieser lustige Musiker privat so oft mit Depressionen zu kämpfen hatte.

Einer seiner Partner, Kurt Stöfka, der den Stereo Musikverlag gegründet hat, brachte ihm auf die Idee, dass er auch Lieder schreiben könnte. Leider konnte er sich nie überwinden, dass er in ein Studio geht und seine Lieder aufnimmt. Die meisten Lieder wurden dann von seinem Sohn Erich Zib auf CD verewigt.

Ein absoluter Höhepunkt seiner Karriere war ein Auftritt im Seniorenklub im April 1974, wo auch einige Radioauftritte folgten.

verfasst von seinem Sohn Erich Zib
im März 2019

A guater Freund
Der Seniorendrahrer
Dresdnerlied
Greif eine ins Ladl
I sing so gern für di
Komm mit nach Föhrenau
Mei bestes Freunderl
Mein Wellensittich
Pfüat Gott, auf Wiederseh´n
Unser Rudi Schipper
Wart bis du wieder da bist
Wo nix is
Der liebe Augustin / Wienerlied aktuell
Wienerlied aktuell >>> 2006, Heft 57, Seite 34

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