AbbildungKinoprogrammAutorTechnikDarsteller
Neues Film-Programm
Nr. 691, Dezember 1957
Nr. 691, Dezember 1957
nach einem Entwurf von ECKARDT, Fritz
Drehbuch: Norbert Kunze und Ernst Hagen
Drehbuch: Norbert Kunze und Ernst Hagen
Regie: E. W. Emo
Produktionsleitung: Heinrich Glanz
Herstellungsleitung: Hans Engel
Musik: GROOF, Carl de
Bild: Sepp Ketterer
Kameraassistent: Kurt Junek
Schnitt: Leopoldine Pokorny, Amalia Marschalek
Bauten: Fritz Mögle
Ton: Ing. Paul Kemetter
Mikroassistent: Richard Rodde
Regieassistent: F. J. Gottlieb
Aufnahmeleitung: Leo Höger
Ateliersekretärin: Margit Reich
Kostümberatung: Dr. Leo Bei
Maskenbildner: Leopold Kühnert
Friseuse: Bertha Huber
Garderobe: Franz Cerny, Therese Dlesk
Außenrequisitor: Karl Nohel
Standphotograph: Hermann Meroth
Ein Phoebus-Film
Verleih: Cosmopol
Produktionsleitung: Heinrich Glanz
Herstellungsleitung: Hans Engel
Musik: GROOF, Carl de
Bild: Sepp Ketterer
Kameraassistent: Kurt Junek
Schnitt: Leopoldine Pokorny, Amalia Marschalek
Bauten: Fritz Mögle
Ton: Ing. Paul Kemetter
Mikroassistent: Richard Rodde
Regieassistent: F. J. Gottlieb
Aufnahmeleitung: Leo Höger
Ateliersekretärin: Margit Reich
Kostümberatung: Dr. Leo Bei
Maskenbildner: Leopold Kühnert
Friseuse: Bertha Huber
Garderobe: Franz Cerny, Therese Dlesk
Außenrequisitor: Karl Nohel
Standphotograph: Hermann Meroth
Ein Phoebus-Film
Verleih: Cosmopol
Sima, Oskar – Tarzan
Platte, Rudolf – Gustav
Richter, Hans – Schnecke
Frydtberg, Wera – Inge
Maybach, Christiane – Lilly
Retzer, Raoul – Kriminalinspektor Grotinger
Palkovits, Friedrich – Peter
Imhoff, Fritz – Kurdirektor Gimpel
Unterkircher, Hans – Zirkusdirektor
Böhm, Alfred – Assistent Schulze
Neumayer. Luzie – Gräfin Hartlieber
Hebenstreith, Wolfgang – Manegenmeister
Platte, Rudolf – Gustav
Richter, Hans – Schnecke
Frydtberg, Wera – Inge
Maybach, Christiane – Lilly
Retzer, Raoul – Kriminalinspektor Grotinger
Palkovits, Friedrich – Peter
Imhoff, Fritz – Kurdirektor Gimpel
Unterkircher, Hans – Zirkusdirektor
Böhm, Alfred – Assistent Schulze
Neumayer. Luzie – Gräfin Hartlieber
Hebenstreith, Wolfgang – Manegenmeister
Filminhalt
Da hat sich ein recht sonderbares Kleeblatt von lichtscheuen Figuren zusammengefunden, Tarzan, Gustav, „der Dünne“, und Schnecke, „der Dicke“, um einen Banktresor zu sprengen. Alles funktioniert noch besser und raffinierter, als geübt und geplant, mit Ausnahme eines unfreiwilligen Zeugen, dem Trompeter Peter, der aus Sicherheitsgründen beim Rückzug der skurrilen Gangster als Geisel mitgeschleppt wird. Das Hauptquartier der Bande, eine Vorstadtwohnung, wird mehr oder weniger von der feschen Lilly befehligt, die Tarzans Braut ist, aber von Gustav mit Juwelen behängt wird, die er sich als kleines „Sondergeschenk“ während des Bankraubes „verschafft“ hat.
In dieser Wohnung wird Peter unter ziemlich merkwürdigen Umständen gefangen gehalten und in die Streitigkeiten des „Haushaltes“ verwickelt. Peters Not wurde durch den Umstand vergrößert, daß seine sorgende und eifersüchtige Braut, eine mehr junge als aufstrebende Tierärztin, zufällig unter der Wohnung der „schweren“ Burschen ihre Praxis eröffnet. Am Morgen nach der Tat liest das Kleeblatt in der Zeitung, daß die Alarmanlage der Bank mit einer automatischen Filmkamera gekoppelt war und daß die Polizei somit äußerst brauchbare optische Beweise über ihre Persönlichkeiten in Händen hat, Tarzan, der „Chef“, mimt einen Scotland-Yard-Reporter, und es gelingt ihm, den in Selbstliebe und Berufsstoiz schwelgenden Inspektor Grotinger die belastende Filmrolle zu entwenden. Im Nu wird ein Heimkino errichtet, und die Bande kann sich bei der Arbeit bewundern. Dies ist aber dem verliebten Gustav sehr peinlich, da man nun auch sehen kann, wie er die Juwelen „organisiert“, die er seinen Komplizen bisher verschwieg. In dem nun entstehenden Streit beginnt das filmische Corpus delicti zu brennen, und in dem ausbrechenden Tumult gelingt es Peter zu fliehen. In Anbetracht der bevorstehenden Verfolgung zieht es die Gruppe nunmehr vor, sich in ein Sanatorium zurückzuziehen. Legitimiert durch ihren neuen Reichtum, werden sie in dieser Kuranstalt nur zu gerne als reiche Ausländer akzeptiert. Inspektor Grotinger kann aber die Fährte verfolgen und kommt in das Sanatorium, um sich die Patienten näher zu besehen. Diese jedoch befinden sich gerade im Schlammbad und können sich so der Agnoszierung entziehen. Vorher haben sie, die Gefahr witternd, das Kernstück ihrer Beute, den Juwelenschatz, in einem nahe gelegenen Heuschober versteckt. Als die Polizei wieder verschwunden ist und sie den Schatz aus dem Heu ausgraben wollen, sehen sie zu ihrem Entsetzen, daß gerade ein mit Heu beladener Wagen die Scheune verläßt. Sie verfolgen den Wagen, der zu einem Zirkus fährt. Ein momentanes Eingreifen ist nicht möglich, und bei Hereinbrechen der Nacht hat die Gruppe die größten Schwierigkeiten, in den diversen Tierkäfigen das Heufutter nach dem verschwundenen Schatz zu durchsuchen. Bei diesem Zirkus ist aber ihr ehemaliger Geisel, Peter, als Trompeter beschäftigt, der nunmehr mit Hilfe seiner treuen Inge die Gangster erkennt und die Polizei auf den Plan ruft. Während in der Abendvorstellung das bunte Zirkusprogramm anrollt, beginnt die haarsträubende Jagd nach den vereinzelt die Flucht suchenden Gangstern. Peter bekommt den hohen Finderlohn, die eheliche Zukunft mit der ambitionierten Tierärztin ist also gesichert, und die Polizei kann Tarzan und seine Gefährten ihrer Strafe zuführen.
In dieser Wohnung wird Peter unter ziemlich merkwürdigen Umständen gefangen gehalten und in die Streitigkeiten des „Haushaltes“ verwickelt. Peters Not wurde durch den Umstand vergrößert, daß seine sorgende und eifersüchtige Braut, eine mehr junge als aufstrebende Tierärztin, zufällig unter der Wohnung der „schweren“ Burschen ihre Praxis eröffnet. Am Morgen nach der Tat liest das Kleeblatt in der Zeitung, daß die Alarmanlage der Bank mit einer automatischen Filmkamera gekoppelt war und daß die Polizei somit äußerst brauchbare optische Beweise über ihre Persönlichkeiten in Händen hat, Tarzan, der „Chef“, mimt einen Scotland-Yard-Reporter, und es gelingt ihm, den in Selbstliebe und Berufsstoiz schwelgenden Inspektor Grotinger die belastende Filmrolle zu entwenden. Im Nu wird ein Heimkino errichtet, und die Bande kann sich bei der Arbeit bewundern. Dies ist aber dem verliebten Gustav sehr peinlich, da man nun auch sehen kann, wie er die Juwelen „organisiert“, die er seinen Komplizen bisher verschwieg. In dem nun entstehenden Streit beginnt das filmische Corpus delicti zu brennen, und in dem ausbrechenden Tumult gelingt es Peter zu fliehen. In Anbetracht der bevorstehenden Verfolgung zieht es die Gruppe nunmehr vor, sich in ein Sanatorium zurückzuziehen. Legitimiert durch ihren neuen Reichtum, werden sie in dieser Kuranstalt nur zu gerne als reiche Ausländer akzeptiert. Inspektor Grotinger kann aber die Fährte verfolgen und kommt in das Sanatorium, um sich die Patienten näher zu besehen. Diese jedoch befinden sich gerade im Schlammbad und können sich so der Agnoszierung entziehen. Vorher haben sie, die Gefahr witternd, das Kernstück ihrer Beute, den Juwelenschatz, in einem nahe gelegenen Heuschober versteckt. Als die Polizei wieder verschwunden ist und sie den Schatz aus dem Heu ausgraben wollen, sehen sie zu ihrem Entsetzen, daß gerade ein mit Heu beladener Wagen die Scheune verläßt. Sie verfolgen den Wagen, der zu einem Zirkus fährt. Ein momentanes Eingreifen ist nicht möglich, und bei Hereinbrechen der Nacht hat die Gruppe die größten Schwierigkeiten, in den diversen Tierkäfigen das Heufutter nach dem verschwundenen Schatz zu durchsuchen. Bei diesem Zirkus ist aber ihr ehemaliger Geisel, Peter, als Trompeter beschäftigt, der nunmehr mit Hilfe seiner treuen Inge die Gangster erkennt und die Polizei auf den Plan ruft. Während in der Abendvorstellung das bunte Zirkusprogramm anrollt, beginnt die haarsträubende Jagd nach den vereinzelt die Flucht suchenden Gangstern. Peter bekommt den hohen Finderlohn, die eheliche Zukunft mit der ambitionierten Tierärztin ist also gesichert, und die Polizei kann Tarzan und seine Gefährten ihrer Strafe zuführen.