AbbildungKinoprogrammAutorTechnikDarsteller
Das Programm von Heute
Nr. 1147, Dezember 1958
Drehbuch: Janne Furch nach der gleichnamigen Operette von Emmerich Kalman
Regie: Rudolf Schündler
Herstellungsleitung: Klaus Stapenhorst
Produktionsleitung: Rudolf Wischert
Kamera: Erich Küchler
Musikalische Bearbeitung: Bruno Uher
ein Farbfilm der Carlton-Film G.m.b.H. im Verleih der Constantin-Film
Görner, Christine – Mariza
Schock, Rudolf – Michael
Ewert, Renate – Lisa
Philipp. Gunther – Koloman Zupan
Moser, Hans – Ferdinand
Rosar, Annie – Franzi
Großkurth, Kurt – Dragomir
Kessler, Alice – Ilonka
Kessler, Ellen – Rosika
Price, Dick – Bela
Retzer, Raoul – Istwan, Kolomans Freund
Filminhalt
Gräfin Mariza wird in den gesellschaftlichen Kreisen Budapests und Wiens umschwärmt. Kein Wunder, denn die junge Gräfin ist nicht nur bildhübsch, sie gilt auch als eine der reichsten Frauen Ungarns. Um dem Rudel ihrer ständigen Bewerber zu entfliehen, reist sie mit ihrer Betreuerin Franzi auf ihr Gut, um zugleich an Ort und Stelle die wirtschaftliche Lage ihrer Ländereien zu überprüfen.
Mariza, die den neuen Verwalter noch gar nicht kennt, hegt gegen ihn bereits ein Vorurteil, als sie feststellt, daß ihre Leute arbeiten müssen, obgleich sie ihnen anläßlich ihrer Ankunft dienstfrei gegeben hat.
Als Mariza auch auf ihrem Gutshof von ihren Verehrern telefonisch verfolgt wird und sich ihr Nachbar, Dragomir Populesu, einstellt, um ihr einen Heiratsantrag zu machen, greift sie zur Selbsthilfe, indem sie das Gerücht ausstreuen läßt, sich mit Koloman Zupan verlobt zu haben.
Mariza hat sich ein einfaches ungarisches Trachtenkostüm angelegt und verläßt singend den Gutshof. Niemand erkennt in ihr die Gräfin Mariza. Auf einem Heuhaufen entdeckt der Verwalter Michael seine Herrin, er hält sie für eine Feldarbeiterin und herrscht sie an: „Während die anderen arbeiten, faulenzt du hier herum!“ Mariza stellt sich als Etelka vor und bittet Michael um Arbeit. Michaels Augen schauen mit den Blicken des Mannes auf „Etelka“, sein Groll ist wie weggeblasen. Von einem Zigeunerhändler kauft er ihr ein Paar rote Stiefelchen. Von Minute zu Minute findet Mariza ihren Verwalter sympathischer. Nach einem gemeinsamen Abendschoppen mit bestem Tokayer kommt sie glücklich nach Hause und unterschreibt noch in der Nacht den Vertrag mit ihrem Verwalter.
Als „Etelka“ setzt Mariza ihre Romanze mit ihrem Verwalter fort, der bisher seine Herrin immer noch nicht zu Gesicht bekommen hat.
Michael erhält unerwarteten Besuch. Seine Schwester Lisa erscheint in seinem Quartier, dem Gasthof „Zum Blauen Kukuruz“. Zur gleichen Stunde trifft auch Mariza im Gasthof ein. Mariza, eifersüchtig auf Lisa – sie ahnt ja nicht, daß das hübsche Mädchen Michaels Schwester ist – zieht ihre roten Stiefelchen aus und läßt ihm ausrichten, daß Etelka nie mehr wiederkommt.
Festglanz in der Halle auf dem Gutshof. Man feiert Marizas „Verlobung“ mit Koloman Zupan. Fassungslos steht Michael vor Mariza-Etelka.
Michael packt seine Koffer. Als Mariza in seinem Logis erscheint, zerreißt Michael seinen Vertrag: „Ich war Ihr Verwalter, Frau Gräfin!“ Er erklärt sich aber bereit, vor seiner Abreise Mariza das Gut zu zeigen. Da erblickt Mariza Koloman und Lisa beim traulichen Tete-ä-tete. Nun geht ihr ein Licht auf. Mariza verwandelt sich wieder in das Puszta-Mädchen Etelka und fragt: „Darf ich meine Stiefelchen wieder haben?“
Michaels Gesicht leuchtet auf. Mariza und Michael haben sich für immer gefunden.

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