AbbildungKinoprogrammAutorTechnikDarstellerMusik
Neues Film-Programm
Nr. 943, August 1958
Originalstory: Maria Matray, Answald Krüger
Regie: Erik Ode
Musik: Heinz Gietz
Texte und Musikproduktion: Kurt Feltz
Aufnahmeleitung: Richar Oehlers, Hans Bolco-Marcard
Regie-Assistenz: Roly Bock
Kamera: Friedel Behn-Grund
Kameraführung: Hugo Schott
Kamera-Assistenz: Richard Weihmayr
Bauten: Emil Hasler, Paul Markwitz
Ton: Gerhard Müller
Choreographie: Billy Daniel
Kostümberatung: Maria Brauner
Schnitt: Jutta Hering
Herstellungsleitung: Horst Wendlandt
Produktion: CCC-Fim Artur Brauner
Verleih: Union-Film
Farbe: Eastmancolor
Valente, Caterina – Caterina Duval
Riedmann, Gerhard – Robert Mertens
Francesco, Silvio – Silvio
Allan, Richard – Nico
Meyerinck, Hubert von – Alfons Spadolini
Stephan, Ruth – Trudchen Putzke
Bourdin, Lise – Yvette de Motestant
Lieven, Albert – Pierre de Motestant
Wanke, Gerold – Bobby Fox
Waldow, Ernst – Direktor Hagemann
Daniel, Billy – Choreograph
Strassberg, Max – Bühnenbildner
Frahm, Waldemar – Reklamechef
Furtner, Jo – Kassenrendant
Buchhardt, Jonny – Komponist
Weiser, Lore – Sekretärin
Poremski, Erich
Sander, Heinz
Schacke, Paul
Stock, Werner
Meurer, Rudolf
Lorenzen, Henry
Es spielen die Orchester:
Kurt Edelhagen
Adalbert Luczkowski
das Rias-Tanzorchester
es singen und tanzen:
Caterina Valente
Silvio Francesco
Richard Allan
das Lucas-Trio
das Comedian-Quartett
die Esquires
die Moonlights
Tiller-Ballett, London
ferner wirken mit:
die Steenbacks
die 4 Wirbelwinde
das Carvey-Trio
Bicans Hunde
Filminhalt
Yvette, die schöne, junge Frau des französischen Familienministers Pierre de Montestant, ist in eine fast auswegslose Situation geraten: sie hat ihren Mann betrogen. Nein, nicht so, wie sie denken – bitte hören sie zu: Yvette, früher eine kleine, unbedeutende Sängerin, hatte ihrem Mann vor der Heirat versprochen, für alle Zeiten Gesang Gesang sein zu lassen – und was tat sie wirklich? Sie legte sich den Namen ‚Gloria del Castro‘ zu und brach ihr Versprechen mit solcher Konsequenz, daß sie als Schallplattenstar Weltberühmtheit erlangte. Und nun lebt sie ständig in dr Angst, ihr Geheimnis könnte von der Presse und damit von ihrem Mann entdeckt werden … Ihr Helfer auf diesem heimlichen Weg zum heimlichen Ruhm war ihr Manager Spadolini. Und Spadolini ist auch weiterhin nicht zu halten. Jetzt hat er sogar einen Vertrag mit der neuen Berliner „Scala“ für sie abgeschlossen, was ihr entschieden zu weit geht. Auf keinen Fall geht sie nach Berlin, das macht sie nicht mit.
Zum Glück hat Trudchen Putzke, Spadolinis Verlobte und rechte Hand, die rettende Idee. In einem Pariser Vorstadt-Kabarett hat sie Caterina Duval gehört, eine unbekannte Parodistin, die es versteht, Gloria del Castro überzeugend nachzuahmen. Gemeinsam suchen Yvette, Spadolini und Trudchen dieses Kabarett auf und sind von Caterinas Fähigkeiten ganz begeistert. Spadolinl engagiert sie für die Scala, sagt ihr vorerst aber nicht, daß sie unter dem Namen Gloria del Castro auftreten soll. In Berlin sind Scala-Direktor Hagemann und Regisseur Robert Mertens von der vermeintlichen Gloria del Castro ebenfalls begeistert. Als aber Spadolinl der jungen Sängerin den dunklen Punkt des Vertrages betreffend des falschen Namens gestehen muß und Caterina Duval aus allen Wolken fällt, droht noch In letzter Minute alles schiefzugehen. . Aber Scala-Regisseur Robert Mertens ist von ihrem Können (und auch von ihr sonst) so hingerissen, daß sie ihm zuliebe den Schwindel mitmacht. Bobby Fox, der Reporter des Pariser Klatschmagazins „Die nackte Wahrheit“, hat sich auf den Weg nach Berlin gemacht, um endlich ein Bild von Gloria del Castro zu schießen, denn er hat herausbekommen, wer sich hinter dem weltberühmten Schallplattenstar verbirgt. Sie ahnen schon, lieber Leser, daß durch diesen Bobby Fox einige Verwirrungen in das Lügengebäude getragen wird. Aber während er Licht in das erwünschte Dunkel zu bringen droht, sorgen zwei andere Männer dafür, daß dieses Dunkel noch dunkler wird, es sind die von Paris nach Berlin gekommenen Brüder Caterinas, Nico und Silvio, die mit ihrer brüderlichen Zärtlichkeit dem – hier muß es endlich gesagt werden – schwer verliebten Robert Mertens gewaltig auf die Nerven gehen. Alles zusammen – die beiden Unbekannten und die Enthüllung in der „Nachten Wahrheit“ über das Eheleben seiner angebeteten Gloria del Castro – führt zwischen ihm und Caterina zu einem heillosen Krach. Aus! Sie will Berlin sofort verlassen. Aber sie und ihre Brüder, die gleich ihr Artisten sind, müssen erst ein Engagement finden, um das Reisegeld zu verdienen. Und sie finden es: Ein kleines Kabarett kann noch eine Clown-Nummer ins Programm elnbauen – so sind sie, von deren Verbleib kein Mensch eine Ahnung hat, fürs erste untergekommen. Was aber wird aus der schon am nächsten Tag steigenden Scala-Premiere? Robert Mertens entschließt sich, den Krach beizulegen und um Entschuldigung zu bitten. Aber wo? Manager Spadolini und sein Trudchen sind ebenfalls verzweifelt, als auch sie das leere Hotelzimmer vorfinden. Robert aber erfährt nun, daß und warum seine Eifersucht völlig unbegründet war – in diesem Augenblick hört er zum erstenmal Gloria del Castros wirklichen Namen Caterina Duval. Ihre gemeinsame Fahndung hat Erfolg. Robert Mertens engagiert nun, glücklich, seine Caterina unter der dicken Ciownschminke erkannt zu haben, auch die beiden Brüder für die Scala dazu. Und was Caterina selbst betrifft t sie, die sich anfangs gegen dieses Zurück sträubte, spürt mit dem Herzen der liebenden Frau, daß hinter Roberts Bemühen, sie zurückzugewinnen, mehr als berufliches Interesse steht … Kurz vor der Premiere erscheint Minister Pierre de Montestant in der Scala bei Direktor Hagemann. Er hat allen Grund zu der Annahme, daß es sich bei der in Berlin groß angekündigten Gloria del Castro tatsächlich um seine Frau – sie ist gerade verreist – handelt. Aber auch Yvette steht plötzlich vor Direktor Hagemann. Sie hatte erfahren, daß ihr Mann nach Berlin gereist ist, und ist gekommen, um Schlimmes zu verhüten. Nun könnte die Premiere endlich stattfinden – aber jetzt weigert sich Hagemann, dem als letztem ein Licht aufgeht, die falsche Gloria del Castro auftreten zu lassen. Inzwischen aber hatte Mertens schon das Zeichen für den Programmbeginn gegeben. Gleich mit ihrem ersten Gesang erntet Catarina begeisterten Beifall. Als dieser sich im Verlauf der Vorstellung immer mehr steigert, faßt sich Caterina ein Herz und gibt dem Publikum ihren richtigen Namen preis. Das Publikum quittiert dieses Geständnis mit frenetischem Beifall – und Robert Mertens schließt das mutige Mädchen für immer in die Arme.

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