AbbildungKinoprogrammAutorTechnikDarsteller
Neues Film-Programm
Nr. 1830, April 1960
Drehbuch: Franz Marischka und F. M. Schilder
Regie: Paul Martin
Produktionsleitung: Hans Raspotnik
Aufnahmeleitung: Erwin Dräger, Helmut Oestreicher
Musik: Martin Böttcher
Kamera: Ted Kornowicz
Bauten: Paul Markwitz, Heinrich Weidemann
Choreographie: Irene Mann
Kostümberatung: Claudia Herberg
Ein CCC-Film
Verleih: Gloria
Weltvertrieb: Herzog.Film, München
Moll, Georgia – Mary Miller
Scholz, Bubi – Ralf Moebius
Holm, Renate – Renate Henkel
Platte, Rudolf – Herzlieb, Nachtwächter
Stauffer, Teddy – Robert Miller
Francesco, Silvio – Silvio
Gildo, Rex – Rex
Granata, Rocco – Rocco
Wanke, Gerold – Max
Gabriele – Gabriele, Herzliebs Nichte
Herr, Trude – Trude Pippes
Buchardt, Jonny – Fratzke
Jan & Kjeld – Jan und Kjeld
Rascos, Zizi – Zizi
Mann, Irene – Irene
Elsner, Hannelore – Christa
Waitzmann, Kurt – 1. Inspektor
Pratsch-Kaufmann, Kurt – 2. Inspektor
Buhlan, Bully – Peter Hiller
Filminhalt
Der Keller eines Leihhauses ist eine wahre Fundgrube für einige junge Musiker. Hier gibt es Instrumente, hier ist Raum für Orchesterproben. Keiner von den jungen Menschen besitzt ein Instrument, keiner von ihnen hat ein richtiges Zuhause. Man schlägt sich recht und schlecht durchs Leben. Jeder von ihnen würde lieber Musik machen. Das ist ihre Sehnsucht.
Mit dieser Sehnsucht sind sie in besagten Keller eingedrungen, dessen Fenster Ralf, der im Leihhaus arbeitet, offengelassen hat. Nun machen sie Musik nach Herzenslust. Was allerdings einiges Ärgernis beim Nachtwächter Herzlieb erregt. Aber der zeigt sich dann doch als Menschenfreund, zumal seine Nichte Gabriele ebenfalls sehr musikbegabt ist.
Der technisch begabte Max hat im Leihhauskeller auch noch eine Kurzwellenanlage entdeckt: Empfänger und Sender. Klar, daß er sofort an dem Apparat herumdreht und mitten in die Orchesterprobe tönt eine zauberhafte Stimme aus Brasilien: der Gesang der weltberühmten Renate, Gattin des ebenso berühmten Dirigenten Miller. So geschieht es auch, daß unsere Musikanten eine interessante Meldung vernehmen: Mary, die Tochter Robert Millers ist seit einiger Zeit verschwunden. Es wird vermutet, daß sie sich in Europa aufhält. Für ihre Auffindung sind 10.000 Mark Belohnung ausgesetzt. Marys Bild ist bereits in den Zeitungen veröffentlicht, und Ralf erinnert sich, daß eine Dame, die diesem Bild aufs Haar gleicht, im Leihhaus ein Schmuckstück versetzt hat. Er findet und überredet sie, in ein Gartenhäuschen auf dem Gelände des Leihhausbesitzers zu ziehen. Da Ralf sich in Mary verliebt, fällt es ihm schwer, sie ihrem Vater „auszuliefern“, wofür dann allerdings seine weitaus geschäftstüchtigeren Freunde über den Kurzwellensender schnellstens Sorge tragen.
Mary, das muß noch gesagt werden, war ihrem Vater und ihrer jungen Stiefmutter entflohen, weil sie einen Musiker heiraten wollte, was der Herr Papa verbot, denn dieser Peter liebte weniger Mary als Ruhm und Geld ihrer Familie. Mary hat das bestimmt längst selber erkannt, aber sie ist ein ausgemachter Dickkopf. Doppelt dickköpfig, nachdem sie sich von Ralf, in den sie sich natürlich inzwischen richtig verliebt hat, an ihren Vater verraten fühlt.
Ralf gelingt es schließlich, Marys Vertrauen zurückzugewinnen. Sie läßt Peter einfach beim Standesbeamten stehen und eilt in den Sommergarten, in dem die jungen Leute durch Vermittlung Millers ihr erstes Konzert geben, Rocco singt, und die jungen Leute spielen, Ralf am Flügel, in geradezu hinreißender Perfektion das Marina-Lied, Ralf läßt den Flügel im Stich und eilt Marina entgegen, während Robert Miller, sehr zufrieden mit dieser Lösung, Ralfs Platz am Flügel übernimmt.

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