AbbildungKinoprogrammAutorTechnikDarstellerMusiker
Neues Film-Programm
Nr. 1965, August 1960
Drehbuch: Marischka, Franz und F. M. Schilder
Regie: Marischka, Franz
Musik und musikalische Leitung: Gert Wilden
Kamera: Dieter Wedekind
Tänze: Mario del Marius
Gesamtleitung: Carl Szokoll
Ein Tele-Film
Verleih: Constantin-Film
Ewert, Renate – Susanne Grosser
Bach, Vivi – Ulla
Gildo, Rex – Rex Gildo
Groß, Walter – Oskar, Kellner
Großkurth, Kurt – Klein, Kaffeehausbesitzer
Alder, Thomas – Peter Axtmann
Arent, Eddi – Dixi Dolant
Lindinger, Hugo – Grosser, Instrumentenhändler
Gordon, Gerti – Hanni, Ballett-Elevin
Adam, Gabriel – Maxi
Bill Ramsey
Ted Herold
Jimmy Makulis
Dany Mann
Rex Gildo
Angèle Durand
Billy Mo
Laurie London
Gitte
Detlef Engel
Billy Sanders
Claus Herwig
Vera Fischer
Camillo Felgen
die Nilsen-Brothers
das Hazy-Osterwald-Sextett
das Tanzorchester Max Greger
    mit seinem Startrompeter Freddy Brock
Filminhalt
Seit Jahren schon führen führen der Musikalienhändler Grosser und der Kaffeehausbesilzer Klein gegeneinander einen rechten Bandwurmprozeß. Und das nur, weil die Wand, die ihre Geschäftsräume trennt, allzu schalldurchlässig ist.
Dabei könnten sie sich die Gerichtskosten eigentlich gar nicht leisten: beide Geschäfte gehen alles andere als gut. Das beklagen vor allem Grossers lebenslustige Töchter, die hübsche Susanne und die ebenso schlagerbegeisterte Maxi, die Präsidentin eines Schwabinger Ted-Herold-Clubs ist. Wenn es nach ihnen ginge, würde aus dem muffigen „Instrumenten- Antiquariat“ bald eine gutgehende Schallplatten-Bar. Oskar, der Kellner in Kleins altmodischem Kaffeehaus, muß seit Monaten sogar ohne Gehalt arbeiten.
Die ganze Situation ändert sich durch einen buchstäblichen Knalleffekt: Kleins Neffe, der Maler Peter, schlägt mit einer unfreiwilligen Gas-Explosion eine Bresche durch die „Wand des Anstoßes“. Nach dem ausgesprochenen Künstlerpech geraten sich die beiden Kampfhähne vor Gericht so sehr in die Haare, daß sie schleunigst Zuflucht im Urlaub suchen müssen. Die Abwesenheit der „Alten“ aber nutzen Susanne, Maxi und Peter und ihre Freunde und Freundinnen auf ungewöhnliche Weise …
Was sich alsbald in den Räumen der „feindlichen Lager“ abspielt, läßt sich kaum in Worte fassen. Heiße Musik und die Lieblinge der jungen Generation – Ted Herold, Rex Gildo, Bill Ramsey, Billy Mo und viele andere – geben persönlich mit ihren neuesten Spitzenschlagern den neuen Ton an. Damit öffnen sich für die Jugend sogar die Türen in die Aufnahmehallen und Ateliers bei Funk und Fernsehen. Obendrein stellt sich die glückliche Gelegenheit ein, daß eine Kapelle kurz vor ihrer Direktsendung ohne Instrumente dasteht. Woher in Windeseile Ersatz nehmen? Natürlich aus Grossers Laden. Sozusagen über Nacht bringt der plötzliche „Total-Ausverkauf“ volle Kassen.
Mit diesem Geld setzen die jungen Leute – an der Spitze das verliebte Paar Susanne und Peter – einen kühnen Plan in die Tat um …
Als die Väter zurückkommen, führt sie ihr erster Weg schnurstracks in den Gerichtssaal, und ihr zweiter – im Anschluß an einen sofort anberaumten Lokaltermin – mit dem gesamten Gericht zu ihren Läden. Hier aber erwartet sie eine umwerfende Neuerung. Musik und frohes Lachen klingen ihnen entgegen. Das Streitobjekt – die dünne Wand – existiert nicht mehr. Die jungen Leute haben sie kurzerhand abgerissen und aus den beiden Geschäften ein einziges gemacht, nämlich eine von vielen Kaufleuten umlagerte Musikbar mit zeitgemäßem Espresso. Die überrumpelten Väter müssen sich durch den finanziellen Erfolg wohl oder übel belehren lassen, wie gut es ist, in Zukunft Hand in Hand zu arbeiten. Zum großen Vergnügen der siegreichen Jugend treten Grosser und Klein zu ihrem letzten Streitqespräch an: Soll das angehende Kompanie-Geschäft in Zukunft Grossers oder Kleins Schall- platten-Bar heißen.

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