AbbildungKinoprogrammAutorTechnikDarsteller
Das Programm von Heute
Nr. 1142, Dezember 1958
Buch: C. Spaak, G. Neveux
Produktionsleitung: Heinz Baum
Kamera: Christian Matras
Musik: Georges Auric
ein Farbfilm der Michel Sefra-Produktion im Verleih der OEFRAM-Film, Wien
Schneider, Romy – Christine
Delon, Alain – Fritz
Lange, Carl – Baron Eggersdorf
Presle, Micheline – Baronin Eggersdorf
Egger, Josef – Hausmeister
Grimaldi, Sophie – Mitzi
Brialy, Jean-Claude – Theo
Ledoux, Fernand – Weiring
Filminhalt
„Am ersten Sonntag ist er charmant. Am Sonntag darauf geht alles glatt. Der dritte zieht sich schon a bisserl. Und am vierten hat man sicher a Ausred …“ Die jungen Offiziere vom 14. Dragoner-Regiment verstehen sich auf die Spielregeln der Liebelei. Auf der Suche nach immer neuen Partnerinnen besuchen sie oft und gern die Grinzinger Heurigen-Lokale.
Der Leutnant Fritz Lobheiner leistet seinen Kameraden bei diesen Ausflügen nur ungern Gesellschaft. Seit einiger Zelt Ist er durch eine intime Beziehung an die schöne Baronin Eggersdorf gebunden – eine Verbindung, die Ihn trotz Ihrer Leidenschaftlichkeit nicht froh macht, zumal sie ihn immer wieder in schwierige Situationen bringt. Wiederholt versucht er, sich aus der zärtlichen Schlinge zu ziehen, in der ihn die Baronin hält. Aber noch weiß er nicht, wie er das anfangen soll.
Um Ihn zu zerstreuen, nimmt ihn sein Freund, der Oberleutnant Theo Kaiser, mit nach Grinzing. Hier begegnen die Offiziere zwei jungen Mädchen: Mitzi, lustig und leichtsinnig, und Christine, zurückhaltender und empfindsamer, Tochter eines Cellisten vom Opernorchester und fast verlobt mit dem langweiligen Komponisten Binder. Während Mitzi sich bald sehr gut mit Theo versteht, sitzen sich Christine und Fritz schweigend gegenüber. Sie sind beide nicht gekommen, um eine Liebelei zu erleben, aber an diesem Abend beginnt ihre Liebe.
Jetzt ist es für Fritz nötiger denn je, mit der Baronin zu brechen. Während einer Galavorstellung in der Oper, bei der die Offiziere Dienst tun, entfernt er sich heimlich. Von seiner Loge aus bemerkt der Baron Eggersdorf, dem zugetragen wurde, daß seine Frau in der Wohnung des Leutnants war, sein Verschwinden. Die Tatsache, daß die Baronin an diesem Abend unter einem Vorwand nicht in die Oper mitkam, verstärkt seinen Verdacht. Er eilt in seine Wohnung, wo er die Baronin allein vorfindet. Fritz hat sie gerade verlassen. Sie haben ihre Briefe verbrannt und werden sich nicht wieder sehen. Aber im Schreibtisch seiner Frau findet der Baron einen Schlüssel. Er wird herausfinden, was es damit auf sich hat. Nach der Opern-Vorstellung hat Fritz bei sich eine kleine Feier arrangiert, um seine Verlobung mit Christine zu begehen. Da erscheint der Baron an seiner Tür. Er hat den Schlüssel zu dieser Tür in der Hand – der Beweis ist offenkundig. Nach den Spielregeln der Ehre muß sich Friz zum Duell stellen. Der Baron stellt die Bedingungen: 20 Schritte Distanz, der Beleidigte hat den ersten Schuß. Und er ist als ausgezeichneter Schütze bekannt. Theo, der die Sinnlosigkeit dieses Duells um eine abgeschlossene Affäre erkennt, überwirft sich in der Absicht, seinen Freund zu retten, mit seinem Vorgesetzten. Aber er kann nicht verhindern, daß das Duell stattfindet.
Zur gleichen Stunde, in der Baron Eggersdorf die Scheidund von seiner Frau einleitet, nimmt Fritz von seiner Christine Abschied. Da er es nicht übers Herz bringt, ewas von den bevorstehenden Ereignissen zu sagen, erzählt er dem ahnungslosen Mädchen von einer kleinen Reise, die er zu machen habe. Dann stellt er sich dem Baron.
An einem Forsthaus in der Nähe des Duellplatzes im Wiener Wald warten Theo und Mitzi den Schießerei ab. Sie hören den ersten Schuß – und keinen weiteren mehr. Fritz ist tot. Als Christine die Nachricht hört, nimmt sie sich durch einen Sprung aus dem Fenster das Leben. Die Walzer klingen weiter. Die Offiziere flirten. Die Mädchen lachen. Liebe . . ., Liebelei . . ., alles geht vorbei . . .

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