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Inhaber von AMBRA Music, Musikmanager

geboren am 03.01.1953 in Wien

2014 Berufstitel Professor
Biographie

Dem Gründer und Inhaber von AMBRA MusicFranz Christian „Blacky“ Schwarz, am 03.01.1953 in Wien geboren, fiel der Erfolg aber nicht in den Schoß. Der Absolvent der Hotelfachschule kaufte schon mit 11 Jahren von seinem Taschengeld die erste Schallplatte („That’s Underground“) – eigentlich nur wegen des bunten Vinyls. Seine richtige Beziehung zur Musik entstand aber erst, als er während seines Präsenzdienstes auf Alex Munkas, einen hervorragenden Schlagzeuger und späteren Produzenten (Bluesbreakers, Minisex, Werner Zauner etc.) traf.

Dem Abrüsten folgte ein Job in Wien im „Hotel de France“. Nach Ende einer Schicht begab sich Blacky in die CA um Geld zu wechseln. Dabei sah er, dass Mitarbeiter für den Schalterdienst gesucht würden. Er bewarb sich und war zwei Wochen später Angestellter der CA. Im Dez. 1976 las er ein Inserat, in dem ein Musikunternehmen einen jungen, dynamischen Mann mit Fremdsprachenkenntnissen suchte. Das hieß, dass er kurz darauf bei Polydor Labelmanager für das Ausland wurde.

Dies war der Einstieg und er hatte das Glück, auf eine so selbstlose Frau wie Linde Dörrer zu treffen, die ihn mit allen ihren Kontaktpersonen bekannt machte.

1980 lernte Blacky in München Konstantin Wecker kennen. Er kündigte bei Polydor und übersiedelte in Wecker’s Team Musicon in die Toscana. Und Italien wurde zu seinem Schicksal 1. Teil. Am 31.05.1982 heiratete er hier seine Frau Anna, die ihm bald die zauberhafte Tochter Giulia schenkte.

Schon 1981 war Blacky mit Konstantin Wecker auf Tournee und lernte dabei zwei Italiener von M.A.C.-Sound kennen. Durch sie sollte er 1983 im Auftrag der Bellaphon Wolfgang Ambros’s größte Erfolge auf Italienisch texten und produzieren. Es entstand die 1984 erschienene LP „A Modo Mio“ von Daniele Cimitan.

Mit Anfang 1984 gab es für „Blacky“ Schwarz, obwohl mit einer Italienerin verheiratet, in Italien keine Arbeitsbewilligung mehr. Also kehrte er nach Österreich zurück, wo er Dr. Karl Martschitsch kennenlernte, der am Projekt Radio Lignano arbeitete. So wurde Blacky für die erste Saison im Sommer ’84 Organisator und Redakteur von Radio Lignano.

Im Herbst ’84 kehrte er wieder einmal nach Österreich zurück und war vorerst beim Musikverlag Indra tätig. Mit Jahresbeginn ’86 wechselte Blacky zur WEA, wo er neuerdings für die internationalen Kontakte zuständig war.

Aber der Hang zur Selbstständigkeit wuchs. Also investierte er sein ganzes Geld und erhielt am 28.04.1988 seinen Gewerbeschein für einen Musikverlag. AMBRA wurde nach einem kleinen Ort in Italien benannt. Wichtig war für ihn aber der Umstand, dass ihm Wolfgang Pötsch von Virgin eine zusätzliche Einnahmequelle als PR-Mann verschaffte.

Als nun Michi Hüttier von Time Production an Linde Dörrer bezüglich PR für eine neue Judy Simone-Produktion herantrat, verwies Fr. Dörrer auf „Blacky“ Schwarz. So entstand „Don’t Let Me Cry“, das sich sehr gut verkaufte und zu einem Standard wurde.

1989 kam sozusagen das „R“ für Records in Form eines Plattenverlages hinzu. Zu dieser Zeit beging Blacky auch eine verspätete Jugendsünde. Unter dem Pseudonym ATTILA nahm er eine Platte auf. Die „Hungarian Raps o.d.“ nahm bereits damals mit dem sprechenden Computer Erfolgstechniken späterer Jahre vorweg.

Ein wichtiges Jahr wurde dann 1990. Bereits im Frühjahr erreichte Wolfgang Pötsch ein Anruf von Georg Danzer, der sich von seiner deutschen Firma ein wenig vernachlässigt fühlte. Pötsch verwies auf Blacky, und der gründete gemeinsam mit Danzer die Edition Giraffe, die ihm die Verlagsrechte und das Österreich-Management für Danzer einräumte. Es entstand die erste gemeinsame Platte „Wieder in Wien“, die zur bestverkauften Danzer-LP in Österreich wurde.

Kurz darauf ein Anruf von Linde Dörrer, der guten Fee von Blacky Schwarz: Koch-Records sucht einen Promotor für den Bereich „Pop“. Nach ein paar Telefonaten und einer Reise Blacky’s nach Elbigenalp in Tirol und war man sich einig. Gleich zu Beginn wurde Blacky eine „schwierige“ Aufgabe zugedacht. Es gäbe im Wiener Bereich eine Band namens El Fisher, die möglichst gut zu verkaufen wäre. Wie gut Blacky diese Aufgabe meisterte, zeigt sich am besten daran, dass El Fisher bereits nach der zweiten Single an Sony verdealt werden konnte.

Kurz nach seiner Polydor-Zeit war „Blacky“ Schwarz im September und Oktober 1980 mit Wilfried auf Tournee. Nachdem sie sich nunmehr 1990 wieder trafen, beschlossen sie eine Bürogemeinschaft einzugehen. Seither ist Blacky sozusagen Administrator und Bürovorsteher von Wilfried– Production.

Ende 1990 erreichte Blacky dann noch ein Anruf aus Deutschland. Am anderen Ende der Leitung befand sich Klaus Borth, der zu Blackys Zeiten bei Konstantin Wecker in der Toscana Bühnentechniker war. Mittlerweile besaß Borth in Deutschland die Firma Marimba, mit der Blacky nunmehr einen 5-Jahres-Vertrag bis 31.12.1995 abschloss, durch den AMBRA sowohl mit den Platten als auch mit dem Verlag in Deutschland repräsentiert wird.

1991 schließt AMBRA einen Vertrag mit dem italienischen Label Materiali Sonori, das auf künstlerisch hochwertigen Avantgard-Jazz spezialisiert ist. Mit Joesi Prokopetz, den Blacky anlässlich seiner Tätigkeit bei Radio Lignano kennenlernte, steht ein neuer Interpret ins Hause AMBRA. So entsteht 1991 „Sei imma höflich“ mit Danzer und Prokopetz. Im Mai folgt dann von Prokopetz die Single „My Bony …“ und im November die LP „Die Mädel aus der Vorstadt“. Zu dieser Zeit gibt Prokopetz auch den Rädl auf Radio CD. Der Chef vom Spektakel, Jack Hruby, sucht nach diesem Rädl und so kommt dieser auch in Wien auf die Bühne. Der große Erfolg lässt die CD „Grüß‘ Sie, Rädl…!“ entstehen, die sich ebenfalls recht gut verkauft. Und nicht zu vergessen die Solo-Tournee von Georg Danzer mit den Aufnahmen zur LP „Echt Danzer“.

Auch 1992 wird ein Jahr, das den deutlichen Aufwärtstrend eindrucksvoll beweist. El Fisher nimmt auf AMBRA „I Like It“ auf. Ronald Iraschek (besser bekannt als Ronnie Uriniruft an und erklärt sich mit seinem Verlag unzufrieden. Es entsteht die Maxi-CD „Bombshell From Hell And Many More“. Mit dem EndrundenTeilnehmer zur Starwahl 2000, Roman Toetzl, entsteht in Zusammenarbeit mit Oliver Leeds die Maxi-CD „Ein Stück vom Glück“. Joesi Prokopetz tritt ab Oktober in der Rolle des Rädl mit einem neuen Programm auf, woraus die zweite Rädl-CD und ein Rädl-Video entstehen. Das „B“ aus AMBRA kommt dazu: ein Buchverlag. Ein wichtiges Produkt ist die Dokumentation über Georg Danzer „I hob scho so fü Liada gschriebn“. Und Blacky übernimmt alle Verlagsrechte von Georg Danzer von den deutschen Verlagen Azur und Conga, sowie mit 01.01.1993 von der österreichischen MPZ. Damit verfügt AMBRA bereits über mehr als 200 originale Danzer-Lieder.

Am 15.03.1993 wird mit Georg Danzer ein neuer Vertrag abgeschlossen. Mit 01.06.1993 erscheint dann die Maxi-CD „Vorstadtcasanova“, im Juni und Juli 1993 wird in den Studios an einer neue Danzer-CD gearbeitet, die dann am 07.10.1993 anlässlich des Tourneestarts von Georg Danzer im Wiener Metropol vorgestellt wird.

1993 wird AMBRA um das letzte „A“ und damit um einen Kunstverlag erweitert. Hier wird im Oktober ein Kunstkalender von Georg Danzer erscheinen.

Seit 1993 gibt es Verträge mit jungen Nachwuchsgruppen, wie Fire Resistant Underwear oder Fancy Camera. Und es gibt die CD LICHTERMEER, ein Produkt zu Gunsten von SOS Mitmensch, nach einer Idee von Blacky Schwarz und Franz Twarocska von CMM. Hier gibt nicht nur nahezu die gesamte Elite des Austro-Pop ihr Bestes, sondern auch Künstler wie Artmann, Attersee und Köndgen, um nur einige zu nennen. Auch ein literarischer Beitrag von „Blacky“ Schwarz ist hier zu finden.

Neue Wege beschreitet AMBRA auch mit der österreichischen Exklusiv-Vertretung der deutschen Musik-Edition Chlodwig, bei der Künstler wie Hubert Mahn, BAP oder die Leningrad Cowboys unter Vertrag sind.

Wie man sieht: Idealismus und Arbeitseifer von Franz Christian „Blacky“ Schwarz sind also nicht mehr zu überbieten. Mittlerweile gibt es wohl kaum einen österreichischen Musikfreund, der nicht ein AMBRA-Produkt besitzt. Wir wünschen diesem jungen österreichischen Label alles Gute zu seinem 5. Geburtstag und freuen uns schon auf viele, viele weitere Ausgaben in dieser hervorragenden Qualität.

erstellt von Robert Wiaderni nach einem Interview Mitte 1993

Dem Gründer und Inhaber, Franz Christian „Blacky“ Schwarz, am 03.01.1953 in Wien geboren, fiel dieser Erfolg aber nicht in den Schoß. Der Absolvent der Hotelfachschule kaufte schon mit 11 Jahren von seinem Taschengeld die erste Schallplatte („That’s Underground“) – eigentlich nur wegen des bunten Vinyls. Seine richtige Beziehung zur Musik entstand aber erst, als er während seines Präsenzdienstes auf Alex Munkas, einen hervorragenden Schlagzeuger und späterer Produzenten (Bluesbreakers, Minisex, Werner Zauner etc.) traf.

Dem Abrüsten folgte ein Job in Wien im „Hotel de France“. Nach Ende einer Schicht begab sich Blacky in die CA um Geld zu wechseln. Dabei sah er, dass Mitarbeiter für den Schalterdienst gesucht würden. Er bewarb sich und war zwei Wochen später Angestellter der CA. Im Dez. 1976 las er ein Inserat, in dem ein Musikunternehmen einen jungen, dynamischen Mann mit Fremdsprachenkenntnissen suchte. Das hieß, dass er kurz darauf bei Polydor Labelmanager für das Ausland wurde.

Dies war der Einstieg und er hatte das Glück, auf eine so selbstlose Frau wie Linde Dörrer zu treffen, die ihn mit allen ihren Kontaktpersonen bekannt machte.

1980 lernte Blacky in München Konstantin Wecker kennen. Er kündigte bei Polydor und übersiedelte in Wecker’s Team Musicon in die Toscana. Und Italien wurde zu seinem Schicksal 1. Teil. Am 31.05.1982 heiratete er hier seine Frau Anna, die ihm bald die zauberhafte Tochter Giulia schenkte.

Schon 1981 war Blacky mit Konstantin Wecker auf Tournee und lernte dabei zwei Italiener von M.A.C.-Sound kennen. Durch sie sollte er 1983 im Auftrag der Bellaphon Wolfgang Ambros’s größte Erfolge auf Italienisch texten und produzieren. Es entstand die 1984 erschienene LP „A Modo Mio“ von Daniele Cimitan.

Mit Anfang 1984 gab es für „Blacky“ Schwarz, obwohl mit einer Italienerin verheiratet, in Italien keine Arbeitsbewilligung mehr. Also kehrte er nach Österreich zurück, wo er Dr. Karl Martschitsch kennenlernte, der am Projekt Radio Lignano arbeitete. So wurde Blacky für die erste Saison im Sommer ’84 Organisator und Redakteur von Radio Lignano.

Im Herbst ’84 kehrte er wieder einmal nach Österreich zurück und war vorerst beim Musikverlag Indra tätig. Mit Jahresbeginn ’86 wechselte Blacky zur WEA, wo er neuerdings für die internationalen Kontakte zuständig war.

Aber der Hang zur Selbstständigkeit wuchs. Also investierte er sein ganzes Geld und erhielt am 28.04.1988 seinen Gewerbeschein für einen Musikverlag. AMBRA wurde nach einem kleinen Ort in Italien benannt. Wichtig war für ihn aber der Umstand, dass ihm Wolfgang Pötsch von Virgin eine zusätzliche Einnahmequelle als PR-Mann verschaffte.

Als nun Michi Hüttier von Time Production an Linde Dörrer bezüglich PR für eine neue Judy Simone-Produktion herantrat, verwies Fr. Dörrer auf „Blacky“ Schwarz. So entstand „Don’t Let Me Cry“, das sich sehr gut verkaufte und zu einem Standard wurde.

1989 kam sozusagen das „R“ für Records in Form eines Plattenverlages hinzu. Zu dieser Zeit beging Blacky auch eine verspätete Jugendsünde. Unter dem Pseudonym ATTILA nahm er eine Platte auf. Die „Hungarian Raps o.d.“ nahm bereits damals mit dem sprechenden Computer Erfolgstechniken späterer Jahre vorweg.

Ein wichtiges Jahr wurde dann 1990. Bereits im Frühjahr erreichte Wolfgang Pötsch ein Anruf von Georg Danzer, der sich von seiner deutschen Firma ein wenig vernachlässigt fühlte. Pötsch verwies auf Blacky, und der gründete gemeinsam mit Danzer die Edition Giraffe, die ihm die Verlagsrechte und das Österreich-Management für Danzer einräumte. Es entstand die erste gemeinsame Platte „Wieder in Wien“, die zur bestverkauften Danzer-LP in Österreich wurde.

Kurz darauf ein Anruf von Linde Dörrer, der guten Fee von Blacky Schwarz: Koch-Records sucht einen Promotor für den Bereich „Pop“. Nach ein paar Telefonaten und einer Reise Blacky’s nach Elbigenalp in Tirol und war man sich einig. Gleich zu Beginn wurde Blacky eine „schwierige“ Aufgabe zugedacht. Es gäbe im Wiener Bereich eine Band namens El Fisher, die möglichst gut zu verkaufen wäre. Wie gut Blacky diese Aufgabe meisterte, zeigt sich am besten daran, dass El Fisher bereits nach der zweiten Single an Sony verdealt werden konnte.

Kurz nach seiner Polydor-Zeit war „Blacky“ Schwarz im September und Oktober 1980 mit Wilfried auf Tournee. Nachdem sie sich nunmehr 1990 wieder trafen, beschlossen sie eine Bürogemeinschaft einzugehen. Seither ist Blacky sozusagen Administrator und Bürovorsteher von Wilfried– Production.

Ende 1990 erreichte Blacky dann noch ein Anruf aus Deutschland. Am anderen Ende der Leitung befand sich Klaus Borth, der zu Blackys Zeiten bei Konstantin Wecker in der Toscana Bühnentechniker war. Mittlerweile besaß Borth in Deutschland die Firma Marimba, mit der Blacky nunmehr einen 5-Jahres-Vertrag bis 31.12.1995 abschloss, durch den AMBRA sowohl mit den Platten als auch mit dem Verlag in Deutschland repräsentiert wird.

1991 schließt AMBRA einen Vertrag mit dem italienischen Label Materiali Sonori, das auf künstlerisch hochwertigen Avantgard-Jazz spezialisiert ist. Mit Joesi Prokopetz, den Blacky anlässlich seiner Tätigkeit bei Radio Lignano kennenlernte, steht ein neuer Interpret ins Hause AMBRA. So entsteht 1991 „Sei imma höflich“ mit Danzer und Prokopetz. Im Mai folgt dann von Prokopetz die Single „My Bony …“ und im November die LP „Die Mädel aus der Vorstadt“. Zu dieser Zeit gibt Prokopetz auch den Rädl auf Radio CD. Der Chef vom Spektakel, Jack Hruby, sucht nach diesem Rädl und so kommt dieser auch in Wien auf die Bühne. Der große Erfolg lässt die CD „Grüß‘ Sie, Rädl…!“ entstehen, die sich ebenfalls recht gut verkauft. Und nicht zu vergessen die Solo-Tournee von Georg Danzer mit den Aufnahmen zur LP „Echt Danzer“.

Auch 1992 wird ein Jahr, das den deutlichen Aufwärtstrend eindrucksvoll beweist. El Fisher nimmt auf AMBRA „I Like It“ auf. Ronald Iraschek (besser bekannt als Ronnie Uriniruft an und erklärt sich mit seinem Verlag unzufrieden. Es entsteht die Maxi-CD „Bombshell From Hell And Many More“. Mit dem EndrundenTeilnehmer zur Starwahl 2000, Roman Toetzl, entsteht in Zusammenarbeit mit Oliver Leeds die Maxi-CD „Ein Stück vom Glück“. Joesi Prokopetz tritt ab Oktober in der Rolle des Rädl mit einem neuen Programm auf, woraus die zweite Rädl-CD und ein Rädl-Video entstehen. Das „B“ aus AMBRA kommt dazu: ein Buchverlag. Ein wichtiges Produkt ist die Dokumentation über Georg Danzer „I hob scho so fü Liada gschriebn“. Und Blacky übernimmt alle Verlagsrechte von Georg Danzer von den deutschen Verlagen Azur und Conga, sowie mit 01.01.1993 von der österreichischen MPZ. Damit verfügt AMBRA bereits über mehr als 200 originale Danzer-Lieder.

Am 15.03.1993 wird mit Georg Danzer ein neuer Vertrag abgeschlossen. Mit 01.06.1993 erscheint dann die Maxi-CD „Vorstadtcasanova“, im Juni und Juli 1993 wird in den Studios an einer neue Danzer-CD gearbeitet, die dann am 07.10.1993 anlässlich des Tourneestarts von Georg Danzer im Wiener Metropol vorgestellt wird.

1993 wird AMBRA um das letzte „A“ und damit um einen Kunstverlag erweitert. Hier wird im Oktober ein Kunstkalender von Georg Danzer erscheinen.

Seit 1993 gibt es Verträge mit jungen Nachwuchsgruppen, wie Fire Resistant Underwear oder Fancy Camera. Und es gibt die CD LICHTERMEER, ein Produkt zu Gunsten von SOS Mitmensch, nach einer Idee von Blacky Schwarz und Franz Twarocska von CMM. Hier gibt nicht nur nahezu die gesamte Elite des Austro-Pop ihr Bestes, sondern auch Künstler wie Artmann, Attersee und Köndgen, um nur einige zu nennen. Auch ein literarischer Beitrag von „Blacky“ Schwarz ist hier zu finden.

Neue Wege beschreitet AMBRA auch mit der österreichischen Exklusiv-Vertretung der deutschen Musik-Edition Chlodwig, bei der Künstler wie Hubert Mahn, BAP oder die Leningrad Cowboys unter Vertrag sind.

Wie man sieht: Idealismus und Arbeitseifer von Franz Christian „Blacky“ Schwarz sind also nicht mehr zu überbieten. Mittlerweile gibt es wohl kaum einen österreichischen Musikfreund, der nicht ein AMBRA-Produkt besitzt. Wir wünschen diesem jungen österreichischen Label alles Gute zu seinem 5. Geburtstag und freuen uns schon auf viele, viele weitere Ausgaben in dieser hervorragenden Qualität.

Robert Wiaderni
nach Gesprächen mit Blacky Schwarz
Mai 1993