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Komponist, Orchesterleiter

geboren am 03.12.1923 in Wien
gestorben am 18.01.2007 in Javea, Spanien

BiographieFilmographie

Carl de Groof war bereits mit 6 Jahren, als Kind, mit der Musik verbunden. Lernte Klavier, Klarinette, Musiktheorie, Gesang, besuchte die Chorleiter- und Kapellmeisterschule, machte an der Wiener Musikakademie seine Prüfungen und war eine Zeit Korrepetitor der Wiener Sängerknaben, deren Kapellmeister er nach dem Krieg wurde und auf Welttournee mit dem Knabenchor ging.

Er spielte noch bei der RAVAG als Pianist, ging danach ans Radio Basel in die Schweiz und kam zu Heinz Conrads, in dessen Morgensendungen „Was gibt es Neues“, am Doppelklavier mit Gustav „Gustl“ Zelibor.

Konnte ein Jazzorchester im Rundfunk aufbauen, welches in das „Österreichische Rundfunk-Tanzorchester“ gewandelt wurde. Mit diesem hat er unzählige Aufnahmen gemacht und besonders österreichische Komponisten gefördert.

Carl de Groof komponierte auch die Musik zu einer Reihe von österreichischen und deutschen Unterhaltungsfilmen.

Seine Kompositionen zu „der alte Richter“, zu dem Film „Wenn beide schuldig werden“, ein “Scherzo in Swingtime“, ein Walzer zu dem Film „die letzte Brücke“, „Wer küsst mich heute“, „Immer nur Boogie“ sollen nicht vergessen sein.

Text von Emmerich Arleth

1953: Pünktchen und Anton (nur Auftritt mit eigenem Orchester)
1953: Die letzte Brücke
1954: Rund um die Milchwirtschaft (Kurzdokumentarfilm)
1954: Maxie
1955: Die Erbin von Trautenfels
1956: Das Hirtenlied vom Kaisertal
1957: Unter Achtzehn
1957: Wenn die Bombe platzt
1957: Eva küßt nur Direktoren
1958: Frauensee
1960: Geständnis einer Sechzehnjährigen
1961: Deutschland – deine Sternchen
1962: Leutnant Gustl (TV)
1962: Wenn beide schuldig werden
1962: Lulu
1964: Das Haus auf dem Hügel
1965: 3. November 1918
1965: An der schönen blauen Donau (TV)
1966: Der Weibsteufel
1967: Der Lügner und die Nonne
1969: Der alte Richter (Fernsehserie)