AbbildungKinoprogrammAutorTechnikDarsteller
Das Programm von Heute
Nr. 66, Jänner 1952
nach einer Idee von Paul Hörbiger
Drehbuch: Rudolf Österreicher
Regie: ANTEL, Franz
Produktionsleitung: Carlo Hofer
Musik: LANG, Hans
Kamera: Hans Theyer
Eine Schönbrunn-Film-Produktion im Verleih der „International“
Hörbiger, Paul – Ferdinand Godai, Professor
Moser, Hans – Anton Lischka, Dienstmann
Andergast, Maria – Gaby Brandstätter
Carl, Rudolf – Scheidl, Friseur
Haas, Waltraud – Hansi, seine Tochter
Fuss, Harry – Alex, Lischkas Sohn
Rosar, Annie – Rosa, Lischkas Schwester
Nicoletti, Susi – Susi, Godais geschiedene Frau
Eybner, Richard – Ruhmann, Professor
FilminhaltFilmmelodien
Es fing ganz harmlos an: Ferdinand Godai, Professor an einer Akademie für Operette, ging als Dienstmann auf ein Kostümfest. Es war sehr lustig und am Morgen zog er mit einer Gesellschaft in ein kleines Gasthaus in der Nähe des Südbahnhofes. Dort wartete der echte Dienstmann Anton Lischka auf das Fräulein Brandstätter, das er samt Gepäck vom verspäteten Grazer Zug abholen sollte. Das Gepäck war groß und Lischka brauchte Assistenz.
Godai, in weinseliger Stimmung und maßlos stolz für einen echten Dienstmann gehalten zu werden, ist sofort bereit, dem „Kollegen“ beizustehen. So kommt er dazu auf recht fragwürdige Weise die Bekanntschaft von Gaby Brandstätter, seiner neuen Kollegin an der Akademie zu machen. Godai hat sich auf den ersten Anhieb in sie verliebt, trotzdem er eben erst Susi losgeworden ist, nach einer Ehe, die voll von üblen Erfahrungen für ihn war. Das ist vielleicht der Grund, daß er Gaby als der Kollege Godai eifrig den Hof macht und sie als Dienstmann Nr. 106 eifersüchtig überwacht. Das zieht eine Unmenge von Verwicklungen nach sich. Gaby hat bald das Spiel durchschaut und gibt dem Professor Chancen, während sie dem Dienstmann vor Eifersucht rasend werden läßt. Daß die erste Frau Godais sich nun als Schülerin an der Akademie einschreiben läßt, um ihren Ferdinand wieder einzufangen, vereinfacht die Angelegenheit auch nicht. Noch weniger, daß der Dienstmann Lischka und dessen Schwester Rosa, die Gabys Bedienerin ist, den Dienstmann 106 für einen Heiratsschwindler (in bezug auf Rosa) und einen Wohnungseinschleicher (in bezug auf Gaby) halten. Noch verwickelter wird die ganze Angelegenheit dadurch, daß Lischkas Sohn, der Barpianist Alex, sich in Hansi Scheidl, eine Schülerin Godais, verliebt und deren Vater Godai infolge einer mißglückten Intrige Susis für den Verführer seiner Tochter hält. Erst bei einer Schulaufführung, die knapp vor Beginn aus ihren Fugen zu geraten droht, rettet Gabys Geständnis, daß sie Godais Doppelspiel durchschaut und ihn sehr lieb gewonnen habe, die Situation und führt zu einer erfreulichen Lösung aller Verwicklungen.

Hallo Dienstmann (Hörbiger, Paul & Moser, Hans)

Stell‘ dir vor es geht das Licht aus (Andergast, Maria & Hörbiger, Paul)